Newsletter – September 2022
Lieber Senior
Ein heisser und sicherlich unvergesslicher Sommer war uns in den letzten Wochen und Monaten hold. Ob der bevorstehende Herbst uns wettermässig ebenfalls wieder zur Seite steht, wird sich zeigen.
Auf jeden Fall dürfen wir wiederum auf gelungene Turniere zurückblicken und wir sind sicher, dass auch diejenigen des kommenden Monats wiederum viel Spass machen werden. Unser Jahresmotto «Senioren-Golf macht Spass» soll auch Dich dazu ermuntern bei uns «alten Mannen» mitzumachen.
Wir freuen uns auf jeden Neuzugang an unseren Donnerstag-Turnieren. Solltest Du Ideen haben, wie wir das Turnier-Programm weiter ausbauen können, dann melde dich doch entweder direkt bei unserem Captain, Bruno Fässler oder bei unserem Vizecaptain, Ian Park. Der Vorstand der Sektion ist für alle Inputs offen.
Also dann, auf bald
Dein GCK Senioren-Vorstand
Captain’s Prize – 4. August 2022
Herrlicher Sonnenschein und angekündigte Höchsttemperaturen bis zu 37 Grad erwarteten die 37 Spieler und Spielerinnen, die sich zum Captain’s Prize angemeldet hatten.
Fernand empfing die Spieler bereits mit kühlen Getränken am Tee 1 um die Temperaturen einigermassen erträglich zu machen.
Der Einladung des Captains sind auch 3 Ladies gefolgt die als 3’er Flight den Abschuss des Turniers machten. Obwohl die hohen Temperaturen den einen oder anderen Spieler stark beanspruchten, zeigten die Resultate ein sehr schönes Niveau. Der Platz befindet sich in einem sehr guten Zustand und dafür einen grossen Dank an unsere Greenkeeper.
Nach dem Apéro genossen alle Teilnehmer das Essen auf der kleinen Terrasse bei immer angenehm werdenden Abendtemperaturen. Der Captain Bruno Fässler bedankte sich bei allen Teilnehmern, dass sie trotz Ferienzeit und sehr heissen Temperaturen seiner Einladung gefolgt sind. Er bedankte sich bei seinen Vorstandskollegen für die sehr schöne Zusammenarbeit begrüsste alle seine Gäste. Er und bedankte sich auch beim Service-Team von Carina für die hervorragende Zusammenarbeit und überreichte ihnen ein Kleines Präsent.
Danach ergriff Ian das Wort und bedankte sich bei seinem Captain und überreichte ihm eine Flasche seines hervorragenden 22-jährigen Springbank Single Malt Whisky sowie einem Gutschein für ein Abendessen mit seiner Frau Esther. Auch Andrea, Gigi und Marianne bedankten sich bei Bruno für die Einladung mit einem sehr schönen Geschenk von der Weinhandlung Mövenpick.
Die Resultate der anschliessenden Preisverleihung sahen wie folgt aus:

Stroke
- Bruttosieger und Gewinner der Captain ‘s Prize Trophy: Pietro Hartman mit Brutto 77 Schlägen
- Nettosieger: Bruno Fässler mit Netto 65 Schlägen (sein preis gab er natürlich weiter))
- Nettozweiter: Heikki Poutanen mit Netto 66 Schlägen
- Nettodritter: Ian Park mit Netto 67 Schlägen
Stableford
- Nettosieger: Armin Weinhold mit 40 Nettopunkten
- Nettozweiter: Lukas Marbacher mit ebenfalls 40 Nettopunkten
- Nettodritter: Martin Bieri mit 39 Nettopunkten
Stableford Ladies Wertung
- Nettosieger: Gigi Klee mit 28 Nettopunkten
Spezialwertung
- Nearest to Pin am Loch 4: Gigi Klee mit 2.80m
- Nearest to Pin am Loch 7: Gustav Inglin mit 1.72m
- Nearest to Pin am Loch 14: Gustav Inglin mit 2.35m
- Nearest to Pin am Loch 18: Andrea Klauser mit 4.31m
- Longest Drive an Loch 12: Ian Park
Die komplette Rangliste findest du hier.
Damit an diesem Tag niemand ohne Preis nach Hause gehen musste, bekamen alle Anwesenden vom Captain eine Pitchgabel und einen Hut-Clip mit Senioren Ballmarker.
Bei hervorragenden Temperaturen liessen die Küssnachter Senioren den Abend noch ausklingen.
L+G Turnier – 11. August 2022
Bei erneut prächtigstem Wetter fand heute das L+G Turnier statt, welches durch drei Ehemalige der Zuger Firma Landis +Gyr gesponsert wurde: Alois Bachmann, Richard Götschi und Fredy Hottinger. Herzlichen Dank den grosszügigen Sponsoren!

Die dreissig anwesenden Senioren erfreuten sich nicht nur am schönen Golfwetter, sondern auch an den (trotz der Hitze und dem Wassermangel) sich immer noch in gutem Zustand befindlichen Fairways und den tadellosen Greens. Herzlichen Dank unseren Greenkeepern, welche Tag für Tag einen Super-Job machen.
Dank der trockenen Luft flogen die Bälle weit und ermöglichten grossartige Scores. Alan Chappell spielte sagenhafte 38 Bruttopunkte und nicht weniger als neun Senioren spielten 36 oder mehr Stableford-Punkte. Golffreude purJ.
Nach dem Apéro genossen alle den herrlichen Sommerabend auf der schönen Terrasse.
Folgenden anwesenden Spielern konnte durch die Sponsoren ein Preis überreicht werden:
Bruttowertung:
- Karl Weinberger, 30 Punkte
Nettowertung:
- Severin Weiss, 41 Punkte
- Jörn Jakobsen, 40 Punkte
- Karl Wicki, 39 Punkte
Nearest-to-the-Pin Loch 18: Karl Wicki, 1.08 m
Die detaillierte Rangliste findest Du hier
Luzerner Battle of the Kantons – 18. August 2022
Im Rahmen unserer Spielserie «Battle of the Kantons» fand die zweite Austragung statt. Dieses Mal hatte Luzern (inkl. OW und NW) den Lead unter Führung von General Jacques-John Risi. Als Sponsoren engagierten sich für Luzern: Herbert Baunach, Andreas Braun, Adrian Gaal, Edward Gähwiler und Jörn Jakobsen. Grosses Dankeschön an alle!
Die Wetterprognosen liessen für heute nichts Gutes erwarten. Dies hatte leider einen Einfluss auf die Anzahl der Teilnehmer: lediglich 28 Golfer wagten den Weg auf Grossarni. Das Wetter zeigte sich dann aber relativ gnädig. Wir wurden von Sturm und Gewitter verschont und erst ab ca. 16.30 Uhr setzte nach und nach ein Landregen ein, der uns zwar nass machte, jedoch keinen grossen Einfluss auf die Qualität des Golfspiels ausübte.
Mit Spannung wurden am Abend die Resultate abgewartet. Zuerst begrüsste uns aber der federführende Luzerner General Jacques-John Risi und stellte den reichhaltigen Gabentempel mit kantonstypischen Produkten vor. Mit grossem Applaus wurden die Ideen und die damit verbundene Organisation durch die Anwesenden verdankt.
Schliesslich schritt Vicecaptain Ian Park zur Rangverkündigung und konnte Zürich als Tagessieger ausrufen:
Kantonswertung (Tageswertung):
- Zürich: 118 Nettopunkte
- Zug: 118 Nettopunkte
- Schwyz: 115 Nettopunkte
- Luzern: 112 Nettopunkte

Beste Teams pro Kanton:
Zürich
- Aschmann Jürg/Bosshard Hans: 43 Nettopunkte
- Hartmann Pietro/Wirz Roland: 42 Nettopunkte
- Bozzolo Jean-Pierre/Meier-Kägi Peter: 33 Punkte
Zug
- Villiger Willy/Bollag Jürg: 40 Nettopunkte
Schwyz
- Wittmer Daniel/Inderbitzin Urs: 38 Nettopunkte
Luzern
- Jakobsen Jörn/Risi Jacques-John: 42 Nettopunkte
Die detaillierte Rangliste findest Du hier
Jacques’s “Soulmate” Turnier – JW5 – 25. August 2022
Wenn unser Clubpräsident Jacques Stauffer zum Seniorenturnier einlädt und gleichzeitig noch als äusserst grosszügiger Sponsor auftritt, dann ist es für viele Seniorengolfer Ehrensache seinem Ruf zu folgen. So fand sich dann an diesem Donnerstag die stolze Anzahl von 57 Golfern auf unserem Golfplatz ein. Bereits bei der Anmeldung im Sekretariat folgte die erste Ueberraschung in Form von Golfbällen, Tees und Markern.
Einem erfolgreichen Golftag stand somit nichts mehr im Wege, zumal sich unser schöner Platz trotz der langen Trockenheit nach wie vor in beneidenswert gutem Zustand befindet. Die Resultate sprechen für sich: Alan Chappell und Jürg Aschmann mit je 31 Bruttopunkten, Alois Bachmann mit 41 Nettopunkten und Severin Weiss und Fredy Hottinger mit je 39 Nettopunkten.

Beim Apéro/Nachtessen wurden wir herzlich durch Jacques Stauffer willkommen geheissen und durften anschliessend einen durch ihn gestifteten Dreigänger geniessen. Man war sich einig, dass dies aus kulinarischer Sicht das beste Nachtessen der bisherigen Saison war. Unserem Küchenchef wurde dies persönlich mit herzlichem Applaus verdankt.
Vor der Rangverkündigung wollte es Jacques Stauffer nicht verpassen, uns kurz über den Fortgang der Gespräche mit dem Geschäftsführer Seppi Schuler und dem Verwaltungsrat der GGB zu informieren. Kurz zusammengefasst: Jacques schaut bei diversen Diskussions-Punkten optimistisch in die Zukunft. Alle Anwesenden dankten Jacques mit einem langen Applaus für seine nimmermüden Bemühungen sowie für das sehr grosszügige Sponsoring.
Folgenden anwesenden Spielern konnte Jacques einen Preis überreichen:
Bruttowertung:
- Jürg Aschmann, 31 Punkte
Nettowertung:
- Alois Bachmann, 41 Punkte
- Fredy Hottinger, 39 Punkte
- Martin Bieri, 39 Punkte
Nearest-to-the-Pin Loch 7: Adrian Gaal, 1.90 m
Nearest-to-the-Pin Loch 14: Jürg Aschmann, 2.17 m
Longest Drive Loch 12: Keith Luxon
Die detaillierte Rangliste findest Du hier
Wir haben noch zwei Team-Events
Der ASGS Ryder Cup in Gstaad am 1. September. Das Format ist 2 Fourball-Teams und 4 Einzel. Dieses Jahr haben wir mit Guido Wietlisbach und Urs Steffen zwei Captains. Die anderen Spieler sind: Jörn Jakobsen, Franz Rothenfluh, Adrian Kennel, Richard Götschi, Willy Villiger und Peter Krag.
Interclub 70+ in Montreux am 20./21. September, wo nur 3 Spieler zählen. Heikki Poutanen ist Captain mit Allan Chappell und Karl Weinberger.
Am 1. September konnten wir dank dem Sponsor, Hans Ueli Keller, auch HUK genannt, kurzfristig das huk@helvettca.com-Turnier auf die Beine stellen. Dieses Datum wurde uns seitens der GGB gesperrt, da der Geschäftsführer eine Golt-Turnier-Woche geplant hatte!!
Am 8. September findet der 3. Battle der Kantone statt. Gastgeber sind die Kollegen aus Zug. Dieser Wettkampf könnte entscheidend für den Gesamtsieger sein, und wir möchten euch daher ermutigen, für euren Kanton anzutreten und für einen grossen Wettkampf zu sorgen.
Der 15. September markiert einen besonderen Anlass. Frank Schüpbach wird dann AHV-berechtigt sein. Um seine Volljährigkeit zu feiern, hat Frank grosszügigerweise angeboten, einen Senior JW Event zu sponsern. Dies wird die 6. JW sein, und die Anwärter auf den Gesamttitel werden sich nun klar herauskristallisieren. Wir werden sogar versuchen, die Anwärter in denselben Flights unterzubringen, damit sie ihren Konkurrenten in die Augen sehen können, wenn sie um den Ruhm kämpfen.
Am 22. September findet dann das Walchwil Internationals Turnier statt. Diese Jungs können sehr erfinderisch sein (letztes Jahr hatten wir Raclette für die Zwischenverpflegung). Wie bei allen unseren Sponsoren wissen wir, dass wir gut betreut werden und es ein toller Tag werden wird.
Der Monat wird durch das letzte JW Tunier am 29. abgerundet. Roberto Panzera, obwohl nicht mehr Clubmitglied, hat grosszügig angeboten, die Tradition seines gemeinsamen Sponsorings mit Heikki Poutanen für diese Veranstaltung fortzusetzen. Es ist unser Finale JW, bei dem die Gesamtsieger gekürt werden.
Es sieht nach einem grossartigen Monat aus und wir freuen uns darauf, Dich auf den Fairways von Küssnacht zu sehen.
Seniorengolf macht Spass
INTERCLUB 60+ 2. Division
Am 10./11. August standen Peter Bohny als Captain zusammen mit Jürg Aschmann, Peter Krag und Ian Park auf der Anlage des Golf- & Country-Clubs Maison Blanche im benachbarten Frankreich im Einsatz. Auf ausgetrockneten Fairways, wobei die 2. Schläge praktisch immer auf blankem Boden gespielt werden mussten, schlug sich das Team sehr gut. Am Tag 1 wurden Peter und Ian für das beste 4-Ball-Resultat von 2 über Par ausgezeichnet!
Schlussendlich fehlten am Schluss nach den Einzeln des 2. Tages nur wenige Schläge für den Aufstieg in die 1. Division.
Wir gratulieren für den 4. Platz und hoffen, dass es nächstes Jahr mit dem Aufstieg klappen wird.

Grosse Ehre für Frank Schüpbach
Unser Frank wurde dieses Jahr aufgrund seiner guten Leistungen und der vorderen Platzierung im Order of Merit vom Captain der ASGS für die Europäischen Senior-Team Golfmeisterschaften vom 1. bis 6. August in Versailles aufgeboten.
Zusammen mit weiteren 5 Kollegen startete Frank im Netto-Team. Wie auch das Brutto-Team erreichte sein Team den guten 9. Platz von insgesamt 22 Mannschaften.
Wir sind stolz, dass nach Alan Chappell und Louis Falck mit Frank Schüpbach der 3. Senior unserer Sektion die Farben Rot und Weiss hat vertreten dürfen.
Für die Teamleistung gratulieren wir Dir, lieber Frank und hoffen, dass Du aufgrund Deiner Erfahrungen und Leistungen auf höchstem Niveau deine Kollegen hier in Küssnacht bei den nächsten Turnieren nicht alt aussehen lassen wirst.
Golfcarts spielen auf vielen Golfanlagen eine wichtige Rolle. Sie bieten einerseits für die Anlage eine Einnahmequelle und verbessern die Zugänglichkeit, so dass auch Golfer, die sonst nicht in der Lage wären, den Platz zu Fuss zu erkunden, das Spiel geniessen können. Diese Vorteile sind jedoch nicht ohne Kosten. Golfcarts können sich sehr negativ auf die Gesundheit des Rasens und die Spielbedingungen auswirken, insbesondere in Bereichen mit hohem Verkehrsaufkommen.

Die Auswirkungen des Cart-Verkehrs sind unterschiedlich.
Es sind viele Faktoren, die sich durch den Cart-Verkehr auf einen Golfplatz auswirken. Bestimmte Gräser sind durch den Verkehr anfälliger und erfordern unter Umständen spezielle Cart-Richtlinien. In Gebieten mit schweren Böden und schlechter Drainage besteht ein grösseres Risiko der Verdichtung und anderer Verkehrsprobleme. Auch die Jahreszeit spielt eine Rolle. Wenn die Gräser langsam wachsen, sind sie anfälliger für die kumulativen Auswirkungen des Autoverkehrs. Aus all diesen Gründen variieren die Regeln für den Cartverkehr von Platz zu Platz, von Loch zu Loch und sogar von Tag zu Tag.

Nasse Bedingungen und Cart-Verkehr passen nicht zusammen.
Wenn der Rasen nass ist, können Carts rutschen und einsinken, was sofortige und dauerhafte Schäden verursacht. Nasse Böden sind auch anfälliger für die Verdichtung, was sich langfristig negativ auf die Spielbedingungen auswirken kann, auch wenn diese Auswirkungen nicht sofort sichtbar sind. Das Vermeiden von nassen Bereichen und die Beachtung von Wegbeschränkungen ist ein wichtiger Bestandteil eines verantwortungsbewussten Cart-Fahrers.

Der Cart-Verkehr bei heissem, trockenem Wetter kann ebenfalls Probleme verursachen.
Es ist leicht zu verstehen, dass das Befahren einer nassen Fläche mit einem Cart zu Problemen führen kann, aber viele Golfer sind sich nicht bewusst, dass das Befahren von trockenem oder hitzebelastetem Rasen ebenfalls Probleme verursachen kann. Bei heissem und trockenem Wetter erhöht das Befahren mit dem Cart die Belastung des Rasens und kann eine beschädigte Grasnarbe und strohfarbene Reifenspuren hinterlassen, deren Heilung Wochen dauern kann.
Manchmal ist es besser, die weniger befahrene Strasse zu nehmen.
Ein einzelner Golfwagen, der ein Fairway hinunterfährt, hat wenig bis gar keine Auswirkungen auf die Gesundheit des Rasens oder die Spielbedingungen. Es ist die kumulative Wirkung vieler Carts, die dem Gras schliesslich seinen Tribut abverlangt. Aus diesem Grund sind Schäden durch Carts dort am deutlichsten, wo sich der Verkehr konzentriert, z. B. an den Enden der Cart-Pfade. Wenn Du Dich bemühst, stark frequentierte Bereiche zu meiden, kannst Du die Auswirkungen Deines Wagens erheblich reduzieren.

Weniger Cart-Verkehr bedeutet bessere Spielbedingungen.
Wenn Du zu Fuss gehst oder Du einen Cart teilst, trägt dies erheblich zur Verringerung des Cart-Verkehrs und zur Verbesserung des Rasens bei. Dies hilft den Golfplätzen Ressourcen zu sparen und bessere Spielbedingungen für alle zu schaffen.
Golfanlagen verwenden Seile, Pfähle, Schilder und viele andere Verkehrskontrollmassnahmen, um die negativen Auswirkungen des Cart-Verkehrs zu minimieren, aber letztendlich sind sie darauf angewiesen, dass die Golfer darauf achten, wo und wie sie fahren. Die Einhaltung der Platzregeln, das Verständnis für die Cart-Beschränkungen und das Bemühen, den Cart-Verkehr zu reduzieren, können sich sehr positiv auf die Plätze auswirken, auf denen wir spielen
Von George Waters, USGA
Die angemessene Grüngeschwindigkeit für einen bestimmten Platz hängt von den Konturen des Puttinggrüns, der Grasart, dem Wartungsbudget und dem Können der spielenden Golfer ab – zusammen mit zahlreichen anderen Überlegungen.
Der Versuch, Grüns schneller zu machen, als sie sein sollten, führt zu höheren Wartungskosten, Rasenschäden, verlorenen Lochpositionen und Golfrunden, die langsamer und weniger angenehm sind. Es macht einfach keinen Sinn, andere Aspekte der Grünqualität für das Streben nach Geschwindigkeit zu opfern.
Grüngeschwindigkeiten schwanken
Puttinggrüns bestehen aus lebenden Pflanzen, die sich von Saison zu Saison und sogar von Tag zu Tag ändern und unterschiedliche Leistungen erbringen. Temperaturen, Luftfeuchtigkeit, Niederschlag und routinemässige Wartungs-praktiken beeinflussen die tägliche Grüngeschwindigkeit. Es ist unmöglich, das ganze Jahr über die gleiche Grüngeschwindigkeit beizubehalten, und es ist ein Rezept für beschädigte Grüns und unerwünschte Spielbedingungen, eine Ziel-Zahl für Grüngeschwindigkeit die Managementpraktiken bestimmen zu lassen.
Grüngeschwindigkeiten sind nicht übertragbar
Eines der wichtigsten Dinge, die man über Grüne Geschwindigkeitsmessungen wissen sollte, ist, dass sie nicht verwendet werden sollten, um einen Golfplatz mit einem anderen zu vergleichen. Eine Grüngeschwindigkeit, die perfekt für einen Kurs ist, könnte viel zu schnell sein für einen Kurs in der Nähe, der steilere grüne Konturen hat oder Golfer mit unterschiedlichen Fähigkeiten. Es sind einfach zu viele Variablen beteiligt, um vernünftige Vergleiche anzustellen.
Geschwindigkeit kostet Geld
Während Golfer viel Diskussionen über Plätze mit schnellen Grüns hören, hören sie nicht so viel über Alles, was die Bereitstellung dieser Bedingungen kostet. Niedrigere Mähhöhen, regelmäßiges Topdressing, Vertikutieren und Handbewässerung sind nur einige der Praktiken, die bei der Aufrechterhaltung schnellerer Grüns zum Einsatz kommen. Darüber hinaus investieren Kurse, die schnellere Grüns erhalten, in der Regel stark in die Verbesserung der Wachstumsumgebung der Puttinggrüns durch das Entfernen von Bäumen und die Verbesserung der Entwässerung. Die Investitionen, die täglich und jährlich erforderlich sind, um schnellere Grüngeschwindigkeiten zu erzielen, sind beträchtlich und gehen weit über das Budget der meisten Golfplätze hinaus.
Geschwindigkeit kann zerstören
Geschwindigkeit kann zerstören
Perioden von grosser Hitze, Feuchtigkeit und anderer stressiger Umwelteinflüsse kann die Gesundheit der Grüns an den Rand der Zerstörung bringen. Der Versuch eine bestimmte Grüngeschwindigkeit während schwieriger Wetterbedingungen aufrecht zu erhalten, beinhaltet ein grosses Risiko zu einer langanhaltenden Beschädigung zu führen, die die Weichheit und Geschwindigkeit für Wochen negativ beeinflusst. Um Puttinggrüns zu schützen, können Headgreenkeeper während schwieriger Wetterbedingungen die Mähhöhen erhöhen oder die Mäh- und Walzfrequenzen verringern. Diese Massnahmen führen zu geringeren Grüngeschwindigkeiten, aber sie werden dazu beitragen, gute Spielbedingungen für die kommenden Wochen und Monate zu realisieren. Es ist leicht zu verstehen, wie Golfer zu viel Wert auf Grüngeschwindigkeiten legen können. Zahlen laden zu Vergleichen ein und schneller kann leicht mit besser verwechselt werden. Wenn wir jedoch das grosse Ganze im Auge behalten und uns daran erinnern können, dass Geschwindigkeit nur einer der vielen Faktoren ist, um die Qualität von Grüns zu beurteilen, sparen wir uns und den Headgreenkeepern eine Menge Kopfschmerzen.
Von George Waters, USGA
Die deutsche Übersetzung des englischen Verbs «cut» lautet unter anderem schneiden, kürzen und trennen.
Mit dieser Bedeutung wurde das Wort auch im Golfsport eingeführt. Einerseits bezeichnet der Begriff seit dem 19. Jahrhundert einen stark «angeschnittenen» Ball, der aufgrund des Backspins nach der Landung stoppt. Zum anderen werden mit einem Cut bei grossen Wettkämpfen die guten von den schlechten Spielern «getrennt». Es ist üblich die hohe Teilnehmerzahl bei Turnieren nach zwei Runden zu reduzieren. Für Spieler, die über einer bestimmten Anzahl von Schlägen liegen, ist das Turnier dann zu Ende – sie verpassen den Cut und erhalten in der Regel auch kein Preisgeld.
Für Runde drei und vier qualifizieren sich damit nur diejenigen, die Chancen auf den Sieg haben.
Nicht so allerdings bei der in diesem Jahr eingeführten LIV Golf Invitational Series. Hier stehen 54 Löcher Zählspiele mit Kanonenstart und ohne Cut auf dem Programm.










